STRATEC PROTECX
Fremdkörpererkennung für die Getränkeindustrie
ALLGEMEINES
STRATEC PROTECX
Innenansicht
Gestiegene Ansprüche von Markt und Gesetzgeber stellt
den Abfüllbetrieb vor hohe Anforderungen an die Produkt-
sicherheit und den Verbraucherschutz. Insbesondere die
Erkennung von Fremdkörpern wie Glassplitter, Metall
(Füllrohr, Schrauben) oder Dichtungsringen, die prozess-
bedingt in die gefüllten Flaschen gelangen können sind
die neuesten Herausforderungen an die Inspektions-
technik in einem Abfüllbetrieb.
Wie verschiedenste Untersuchungen gezeigt haben,
bewirken Flaschenbruch oder mechanische Fehlein-
stellungen am Füller und Verschließer ein nicht abseh-
bares Risiko für den Getränkebetrieb. Wenn solche
fremdstoffbehafteten Flaschen zum Endkunden gelangen
sind unerwünschten Reklamationen, Imageschaden
bis hin zu Schadenersatzforderungen nicht auszu-
schließen.
BBULL TECHNOLOGY hat sich dieser Herausforderung
gestellt und mit dem STRATEC PROTECX ein einzig-
artiges Inspektionssystem entwickelt, das die speziellen
Anforderungen bei der Abfüllung von Flüssigkeiten beachtet
und die Nachteile bei am Markt befindlichen Systemen zur Fremdkörpererkennung vermeidet. Die geringe Dichte von Flüssigkeiten bewirkt ein Absinken des schwereren Fremdkörpers auf den Flaschenboden. Dieser Bereich, ist bedingt durch den Flaschenherstellungsprozess mit Glasdickeschwankungen behaftet und dadurch sehr inhomogen. Zusätzlich behindert der gewölbte Flaschenboden eine zuverlässige Erkennung von kleinsten Fremdkörpern.
Der patentierte mechanische Aufbau des STRATEC PROTECX löst
diese Einschränkung weitgehend und ermöglicht
Erkennungswerte die deutlich
unter den
bisher erreichten liegen.
STRATEC PROTECX
SYSTEMAUFBAU
Im STRATEC PROTECX werden die Flaschen mittels eines PAXONA Klemmbacken-förderers vom Produktionsband aufgenommen und auf den Kopf gedreht. Dadurch wird sichergestellt, dass sich ein Fremdkörper vom Flaschenboden löst, und in einen homogenen Bereich im Flaschenkopf absinkt. Dieser wird von zwei um 180° versetzten Röntgeneinheiten durchstrahlt. Die erzeugten Röntgenaufnahmen werden durch die universell einsetzbare STRATEC Bildverarbeitungssoftware untersucht und unerwünschte Fremdkörper zuverlässig erkannt. Nach der Bildaufnahme werden die Flaschen wieder auf den Boden gedreht, und dem Produktionsband zugeführt. Fehlerhafte Flaschen werden durch die Maschine verfolgt und können im Anschluss durch ein CENTRO Ausleitsystem ausgeleitet werden.
RÖNTGENTECHNIK
Die Röntgenaufnahmen im STRATEC PROTECX erfolgen mittels kontinuierlich
strahlender Röntgenquellen, die um 180° versetzt sind. Als Empfänger werden eigen
entwickelte Detektorzeilen verwendet. Die spezielle Konzeption der Anlage mit Prüfung
im Kopfraum hat den Vorteil, dass jeweils nur einmal die Glaswand durchstrahlt werden
muss, was enorme Vorteile hinsichtlich Kontrast und erforderlicher Strahlungsleistung
ergibt. Dadurch können nieder
energetischere Komponenten eingesetzt werden, was gleich
bedeutend mit geringeren
Verschleiß- und Ersatzteilkosten
ist,
und gleichzeitig die
Röntgenbelastung für das Produkt
minimiert.
Alle sicherheits-
relevanten Schutzeinrichtungen sind bei der
Entwicklung der Maschine berücksichtigt und integriert.
BILDVERARBEITUNG
Der Einsatz der universellen STRATEC Bildverarbeitungstechnik mit eigen entwickelten PC-Einheiten sichert eine
zuverlässige Bildanalyse selbst für höchste Leistungsbereiche. Das schnelle, störungsfreie Einlesen und
Zusammensetzen der Einzelbilder lässt der Erkennungssoftware genügend Zeit erforderliche Algorithmen abzuarbeiten und höchste Erkennungssicherheit zu gewährleisten.
Die Bedienung und Einstellung erfolgt über einen externen
Grafik Touch Screen. Alle Menüstrukturen sind sehr übersichtlich und intuitiv bedienbar gestaltet, so dass schnelles
Anpassen und Abrufen der gewünschten Daten möglich ist.
Über Service-Ansichten kann die genaue Funktion und
Zusammenarbeit der einzelnen Prüfwerkzeuge im Detail
überprüft und angepasst werden.
STRATEC PROTECX
Screen Shot
STRATEC PROTECX
Screen Shot
STRATEC PROTECX
Screen Shot
| MERKMALE |
zuverlässiger und robuster Maschinenbau durch
PAXONA Technologie |
sicheres Aufnehmen und Absetzen der Flaschen vom
Transportband |
einfache Anpassung an unterschiedliche Flaschen-
formate über Spindeleinheiten
|
niedrige Röntgenleistung auch für höchste
Leistungsbereiche |
lineare, kostengünstige Detektorzeile
|
Kühleinheit im Lieferumfang
integriert |
skalierbarer Systemaufbau für unterschiedliche
Anlagenleistungen |
modularer Aufbau zur Integration von Zusatzerkennungen
wie z.B. Füllhöhe und Verschlusskontrolle mit der
Möglichkeit der Rückverfolgung zum
Füll-/ Verschließkopf |
integriertes Trackingmodul zur
Pusherverfolgung durch
die Maschine minimale Ersatzteilkosten |
geringe Umrüstzeiten, ohne
Formatteil |
linearer Systemaufbau, dadurch leicht in bestehende
Anlagen integrierbar |
Schnittstelle für Fernbedienung und Wartung über
Netzwerk / Internet |
automatischer Kontrastabgleich zur Selbstjustierung
der Erkennungssoftware |
kontinuierliches Einlernen der Prüflinge im laufenden
Prozess |
| EINSATZBEREICHE |
Erkennung von Fremdkörpern in gefüllten und
verschlossenen
Getränkeflaschen |
für Einweg- und Mehrweglinien |
Erkennung von Glaskörpern bis zu 2 mm Durchmesser
|
Erkennung von Metallkörpern bis zu 1 mm Durchmesser |
Erkennung von Plastik und Gummiteilen
(materialabhängig)
|
Installation im Einzeltransport nach Verschließer
oder Pasteur |