BBULL DUAL SORTER
Sortier- und Verteiltechnik für Kunststoffkästen und Kartons
ALLGEMEINES
Der BBULL DUAL SORTER ist speziell für die Sortierung und Verteilung
von Kunststoffkästen und Kartons
bei einer Leistung bis max. 8.000 Gebinden pro Stunde konzipiert.
Der wesentliche Vorteil der Dual Sorter Technologie liegt in der konstanten
Überschubweite bei
Gebinden mit unterschiedlichem Gewicht.
Zu beginn jedes Überschubvorgangs wird über das Gewicht die benötigte
Überschubenergie
ermittelt.
Durch die Anpassung der Überschubenergie an das Gebindegewicht, verbunden
mit
einer Begleitung in Förderrichtung während des Überschubs erzielt
der
BBULL Dual Sorter konstante und präzis-einstellbare Überschubweiten
bei vollen und leeren Gebinden.
Der BBULL DUAL SORTER arbeitet seitlich der Transporteurebene. Das
Überschieben kann auf vorhandene Plattenband- oder angetriebene Rollen-
bahntransporteure vorgenommen werden.
Durch die kompakte Bauform ist der Platzbedarf des BBULL DUAL
SORTER´s gering und ein nachträglicher Einbau in vorhandene Anlagen
ist ohne große Umbauten durchführbar.

| WICHTIGE
MERKMALE |
"sanfter gewichtskompensierter" Überschub |
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automatisches Einlernen der Überschubparameter
(Teach IN) |
geringer Abstand zwischen den Gebinden möglich |
Masse unabhängige konstante Überschubweite
(einstellbar) |
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einstellbare Verteilverhältnisse, auch über
Stauschalter steuerbar
|
Anpassung an unterschiedliche Erkennungssysteme |
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Mehrfachverteilung ist auf kleinstem Raum möglich |
menügeführter Bedienprozessor |
links/rechts Ausführungen vor Ort umbaubar |
FUNKTIONSWEISE
Das
System besteht aus zwei gegenläufigen, auf einer Transportschiene angebrachten
Überschubsegmenten. Der Antrieb der Segmente erfolgt über einen Servoantrieb.
Jedes der beiden Überschubsegmente bestehen jeweils aus einem Pneumatik-zylinder
mit einer entsprechenden Führungseinheit und einer Überschubplatte
die während des Aussortiervorgang direkten Kontakt zum Gebinde aufnimmt.
Für jeden Aussortiervorgang wird eine der Überschubplatten pneumatisch
ausgefahren und begleitet das Gebinde während des kompletten Vorgangs winkelsynchron
mit Transporteurgeschwindigkeit.
Gleichzeitig wird das zweite (passive) Segment zurück in die Grundstellung,
zur Ausleitung des nächsten Gebindes, gefahren. Dies geschieht für
jeden Ausleitvorgang.
In der Startphase der Überschubbewegung, wird der Kontakt zum Objekt hergestellt
und dessen Gewicht ermittelt. Anschließend erfolgt eine anhand der Messdaten
errechnete eigengewichtsabhängige progressive Beschleunigung des Kastens.
Dieser Vorgang bewirkt eine exakt gleiche Überschubweite zwischen leichten
bzw. nicht gefüllten und schweren, gefüllten Gebinden.
Startphase
Nach dem Startsignal wird das linke, obere Segment
in Transportband Ge-
schwindigkeit nach rechts gefahren, gleichzeitig erfolgt
die pneumatisch gesteuerte Überschubbewegung
Überschubphase
Nach dem die Gebinde-Gewichts Ermittlung abgeschlossen
ist, erfolgt die errechnete Beschleunigung. Gleichzeitig bewegt sich das untere
zur Zeit passive Segment nach links.
Abschlussphase
Kurz nach dem der Ausleitvorgang abgeschlossen ist,
kann mit dem unteren Segment die nächste Ausleitung erfolgen.
GRAFISCHE
BESCHREIBUNG DES AUSLEITVORGANGS